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Alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen absolvierten einen Teil ihrer Reife- und Diplomprüfung durch das Verfassen einer umfassenden schriftlichen Arbeit. Auf diese Art und Weise konnten sie erste wissenschaftliche Erfahrungen sammeln.
Die Diplomarbeit ist eine in der Regel von Schülerteams durchgeführte, in sich geschlossene, außerhalb des Unterrichts im gesamten 5. Schuljahr erstellte Arbeit. Die Themenstellungen weisen einen land- und forstwirtschaftlichen oder diesem Berufsfeld verwandten Charakter auf und sind originell, aktuell und in vielen Fällen äußerst innovativ. Die Durchführung ist häufig in Kooperation mit namhaften außerschulischen Partnern erfolgt. Im Zuge der Präsentation findet auch eine Diskussion der Ergebnisse mit den Betreuungslehrer:innen statt. Dabei handelte es sich um eine öffentliche Veranstaltung, deren Ergebnis in der Beurteilung der Diplomarbeit Berücksichtigung findet.
Die am besten bewerteten Arbeiten der Höheren Landwirtschaftlichen Bundeslehranstalt St. Florian wurden anschließend einer Jury noch einmal präsentiert und erhielten Preise, die vom Elternverein und Absolventenverband mit Unterstützung der Landwirtschaftskammer für OÖ, dem OÖ Biomasseverband, der Raiffeisen-Landesbank, der RWA Raiffeisen Ware Austria AG, der Berglandmilch, Pöttinger, der Saatbau Linz, des Maschinenrings OÖ und der Österreichischen Hagelversicherung gestiftet wurden.
In diesem Jahr wurden insgesamt fünf Arbeiten prämiert. Die Urkunden und namhaften Geldpreise wurden überreicht von Obmann Michael Holzleitner (Absolventenverband der HLBLA St. Florian), Obmann Ing. Mag.(FH) Karl Velechovsky (Elternverein der HLBLA St. Florian), Direktor Ing. Johann Auer (RWA - Lagerhaus Eferding - OÖ Mitte), Direktor Mag. Karl Dietachmair (Landwirtschaftskammer OÖ) und Martin Zoidl, MSc (Pöttinger).
Simon Silber und Florian Singer wurden für ihre Diplomarbeit mit dem Thema „Stromnetzunabhängigkeit in der Landwirtschaft mithilfe von Photovoltaikanlage inkl. Stromspeicher“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet.
Platz 2 erreichten Samuel Leitner, Benedikt Michaeler und Maximilian Schmid, die sich in ihrer Diplomarbeit mit dem „Vergleich zwischen Damm- und Flachanbau bei der Sojabohne“ beschäftigten.
Sophia Eckmayr und Marlene Klinger setzten sich in ihrer Arbeit mit „Hirse als potenzieller Alternative für Mais in der Legehennenfütterung“ auseinander und erreichten damit den geteilten 3. Platz.
Mit dem Diplomarbeitsthema „Buchtenstrukturierung in der Ferkelaufzucht durch einen Beschäftigungsautomaten“ erreichte Leonie Kurz ex aequo ebenfalls den 3. Platz.
Der 5. Platz ging an Jonas Haselgruber, Elias Haselgruber, Noah Heidecker und Lukas Mörtenhuber für ihre Arbeit „Walzen statt kürzen“.
Die Schule gratuliert allen prämierten Diplomarbeitsteams sowie allen Maturantinnen und Maturanten.