Im Fokus standen der Wandel der Rahmenbedingungen, steigende Anforderungen an Tierwohl, Umwelt- und Biosicherheit sowie die wirtschaftlichen Realitäten entlang der Wertschöpfungskette.
Die Beiträge zeigten: Die Schweinehaltung befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen politischen Vorgaben, gesellschaftlichen Erwartungen und internationalem Wettbewerbsdruck. Gleichzeitig braucht es innovative Lösungen, praxisnahe Umbaumaßnahmen, verlässliche Rahmenbedingungen und eine klare Kommunikation, um die Zukunft der Branche nachhaltig zu sichern.
Zentrale Aspekte des Fachtags:
- Zukunft der Schweinehaltung zwischen Tierwohl, Umweltschutz und wirtschaftlicher Tragfähigkeit
- Bedeutung von Biosicherheit und Seuchenprävention für stabile Produktionssysteme
- Praxisnahe Innovationen und Forschung als Grundlage für Weiterentwicklung
- Investitions- und Preisstrukturen entlang der Wertschöpfungskette
- Rolle von Konsumverhalten, Handel und Herkunftskennzeichnung
- Notwendigkeit fairer Wettbewerbsbedingungen und langfristiger Perspektiven
Der Fachtag machte deutlich, wie eng Tierwohl, Marktmechanismen und gesellschaftliche Erwartungen miteinander verknüpft sind – und wie wichtig der Dialog zwischen allen Beteiligten bleibt, um tragfähige Lösungen für die Landwirtschaft von morgen zu entwickeln.