In den ersten zwei Schulwochen des neuen Schuljahres 2019/2020 nahmen Schülerinnen und Schüler der HLBLA St. Florian und der HBLA Elmberg an einem SchülerInnenaustauschprogramm in Südafrika teil.

Vier Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrganges der Höheren Landwirtschaftlichen Bundeslehranstalt St. Florian (Johanna Huber, Felix Lumetsberger, Robert Pargfrieder, Fabian Pointstingl) und ihre Englischprofessorin Frau Mag.a Christa Möslinger sowie vier Elmberger Schülerinnen und ihre Lehrkraft Frau Mag.a Martina Schobersberger (eine ehemalige Florianer Absolventin), nahmen in den ersten beiden Schulwochen an einem SchülerInnenaustauschprogramm in Südafrika teil.

Die Reise begann noch vor Schulbeginn am 07. September 2019 und nach einem 13 stündigen Flug erreichte die Gruppe endlich das Ziel Kapstadt, wo sie in den ersten Tagen im Gästehaus des Elsenburg Agricultural Training Instituts wohnten. Von Elsenburg aus besichtigten sie eine von einer Absolventin des Institutes aufgebaute Gärtnerei, die mit innovativen Produkten große betriebene Warenhäuser, wie zum Beispiel Woolworth, beliefert.

Die Reise führte die Gruppe anschließend nach Oakdale. Hier wohnte man in der „Hoër Landbouskool Oakdale“, wo man Einblicke in den Unterricht und Alltag einer südafrikanischen landwirtschaftlichen Schule gewinnen konnte. Die Internatsschule ist neben einer landwirtschaftlichen Ausbildung, die darauf abzielt, „Manager“ im Agrarbereich auszubilden, auch sehr sportorientiert. Anders als in Österreich stehen hier von Montag bis Donnerstag jeweils zwei Stunden Sport am Programm und ebenso sind Wettkämpfe zwischen den einzelnen Schulen von großer Bedeutung.

Im Zuge des Aufenthalts besichtigte man weiters verschiedene landwirtschaftliche Betriebe, unter anderem eine Heidelbeerplantage mit 120 ha Heidelbeeren. Hier sah man, wie es trotz der großen Wasserknappheit in Südafrika funktioniert, auch große Flächen zu bewirtschaften, sodass selbst Weideflächen bewässert und mit einer ausgeklügelten Fruchtfolge Agrarflächen zu Weidegebiet werden können. 

Interessante Einblicke gewährten auch Exkursionen zu verschiedenen Verpackungshäusern, Zitrusplantagen und einem Schlachthof für Strauße.

Abgesehen von landwirtschaftlichen Betrieben wurde den Schülerinnen und Schülern ein tolles touristisches Programm zusammengestellt, beispielsweise ein Spaziergang mit Elefanten, eine Safari und ein Tag am indischen Ozean.

Abschließendes Resümee der Gruppe: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir um sehr viele Eindrücke und Erfahrungen reicher geworden sind und dieser Aufenthalt nicht nur unseren landwirtschaftlichen Horizont erweitert, sondern uns auch offener für andere Kulturen gemacht hat. Wir haben diese zwei Wochen sehr genossen und sind dankbar für die schöne Zeit. (Johanna Huber, 5A).