Der Bioackerbau erfordert vorausschauendes Handeln und Denken im Gesamtsystem. Fragen nach der am besten geeigneten Sorte bei den einzelnen Kulturen stehen oft im Mittelpunkt des Interesses, wobei Pflanzengesundheit und Angepasstheit an den jeweiligen Standort oberste Priorität haben.

Aber auch die Suche nach alternativen Kulturen beschäftigt die Bio-Ackerbauern, ob und wo sich zum Beispiel ein Anbau von Sorghum rentiert. Beim Mais wird immer wieder nach offen abblühenden Sorten gefragt, deren Saatgutbeschaffung derzeit noch schwierig ist. Und bei den Leguminosen versucht man, das Artenspektrum zu erweitern, über  Ackerbohnen und Erbsen hinauszuschauen und mögliche Alternativen wie Süßlupinen und Linsen ins Auge zu fassen.

Anbauerfahrungen zu unterschiedlichen alternativen Ackerkulturen sowie zum Rapsanbau werden in den Vorträgen aufgezeigt, Chancen erläutert aber auch möglicherweise damit verbundene Probleme dargelegt. Ein Bio-Landwirt stellt die Möglichkeiten für Sonderkulturen am Praxisbetrieb vor.

Schwerpunkte der Bio-Fachtagung:

  • Getreide – Spezialgetreidesorten für den Biolandbau
  • Offen abblühende Maissorten
  • Möglichkeiten des Sorghum-Anbaus
  • Vorstellung der Vielfalt an Leguminosen: von Süßlupinen über Speiseleguminosen bis hin zu unbekannten Leguminosen
  • Bio-Rapsanbau
  • Möglichkeiten für Sonderkulturen am Bio-Praxisbetrieb

Informationen, Programm und Anmeldung:

www.raumberg-gumpenstein.at oder direkt im Bio-Institut (Veronika Winner bzw. DI Waltraud Hein oder DI Daniel Lehner : 03682 22451 401; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Dienstag30. Oktober 2018

9:00 – 16:00 Uhr

HLBLA St. Florian

Fernbach 37 (Vortragssaal)

A-4490St. Florian