Kinder, die am Waldrand Mangos suchen? Realität, provokant oder treffend? Auf keinen Fall zutreffend für die SchülerInnen der HLBLA St. Florian. In zwei Klassen wurde die „Entfremdung von der Natur“ in den letzten Monaten im Unterrichtsgegenstand „Projektmanagement“ thematisiert.

Die 3. Jahrgänge griffen dieses brisante Thema im Projektmanagementunterricht als Grundlage zur weiteren Ausarbeitung ihrer Projekte auf. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten zu Beginn mögliche Themenfelder, die von „Tierproduktion“ über „künstliche Intelligenz“ bis hin zu „Erziehung“ reichten, und fanden sich dann in Kleingruppen von 3 bis 4 zusammen, um diese im Kontext „Entfremdung von der Natur“ zu behandeln.

Ziel war es, nicht nur die unterschiedlichen Themenfelder in Zusammenhang mit Naturentfremdung zu bringen, sondern in diesen Gruppenarbeiten auch die Werkzeuge und Methoden des Projektmanagements kennenzulernen. Dazu erhielten die Schülerinnen und Schüler, wie bei einem Projekt üblich, einen Auftrag. Auftrag war zum Beispiel klassenübergreifend zu arbeiten; außerdem bekamen sie die Möglichkeit sich mit zugelosten, nicht alltäglichen, Präsentationsformen auseinanderzusetzen, wie zum Beispiel der Ergebnispräsentation in Form eines Sketches oder einer Geschichte.

Nach den ersten Schritten, wie der Themen- oder Gruppenfindungen, legten die Jugendlichen auch schon mit Unterstützung bzw. unter Anleitung der BetreuungslehrInnen, DI Hannes Hohensinner, DI Sabine Roppert und DI Dagmar Thaller, los: Projektziele wurden formuliert und ein Projektstrukturplan erstellt. So arbeiteten die beiden Klassen mit hohem Engagement an der Verwirklichung ihrer ersten Projekte.

Kurz vor Schulschluss der beiden dritten Jahrgänge Anfang Juni luden sie schließlich zur Projektabschlusspräsentation ein. Die Projektgruppen der 3a und 3b präsentierten ihre Ergebnisse auf abwechslungsreiche Art und Weise und wurden mit kräftigem Applaus für ihre äußerst gut gelungenen Darbietungen belohnt.