Die sportlich orientierte Erlebniswoche führte die 1A der HLBLA St. Florian unter der Begleitung von DI Dagmar Thaller und DI Gerald Grasser für eine Woche in den steirischen Nationalpark Gesäuse. 

Die Reise in den Nationalpark Gesäuse begann mit einem Zwischenstopp in Admont. Beeindruckend war für alle die weltgrößte Stiftsbibliothek und die umfangreiche und äußerst ansprechend gestaltete Naturwissenschaftliche Sammlung. Besonders im Bereich der Insekten entdeckten die Schüler*innen ihnen bereits bekannte Gattungen, aber auch exotische Arten, die im Unterricht schon erwähnt wurden, aber erst hier besichtigt werden konnten.

Hervorragend betreut wurde die Gruppe ab dem zweiten Tag von den Fachleuten des Nationalparks Gesäuse bei einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Programm. Die traumhafte Bergkulisse konnten die Schüler*innen bei einer Rafting-Tour auf der Enns auf sich wirken lassen. Das Wetter tat sein Übriges, um einen wirklich gelungenen Ausflug daraus zu machen.

Einer der Besucher*innenmagnete im Nationalpark Gesäuse ist der Weidendom, der natürlich nicht fehlen durfte. Hier gab´s spannende Infos zu verschiedenen Organismen, die sich in stehenden Gewässern tummeln - sie mussten erstmal selbst gekeschert werden, bevor sie unter dem Mikroskop bestimmt werden konnten.

Ein Ganztag war dem Thema "Orientieren im Gelände" gewidmet. Analoge Methoden wie Orientieren mit Kompass und Karte wurden ebenso geübt wie der Einsatz von GPS-Geräten bei der Suche nach einem Multi-Geo-Cash. Gar keine so leichte Aufgabe, wie sich herausstellte, denn trotz Einsatz mondernster Technik, sind auch die GPS-Daten nicht immer genau genug, um direkt ans Ziel zu finden - ein bisschen Fantasie war beim Lösen der Aufgaben durchaus hilfreich!

"Einen Tag lang Forscher*in sein" zählte sicherlich zu den anstrengendsten Programmpunkten der Nationalparkwoche. Wie für echte Forscher*innen so üblich, musste zuerst der "weißer Fleck" auf unserer Landkarte erreicht werden. Ein steiler Weg führte uns in das zu erforschende Gebiet auf einem wunderschönen Almboden, der nun kartiert werden musste - Lageskizze anfertigen, Fundstellen von Pflanzen und Insekten eintragen, Bestimmen der gefundenen Arten und Erheben der Gehölze waren Aufgabenbereiche die zu bearbeiten waren.

Wir behalten diese Tage bei wunderbarem Wetter (einmal muss man im Gseis nass werden, sonst ist man nicht richtig hier gewesen!) und toller Betreuung durch die Nationalpark-Ranger in sehr guter Erinnerung!