Am Donnerstag, den 13. Oktober 2016 widmete proHolz OÖund der Oö. Landesforstdienst der Eiche eine gemeinsame Informationsveranstaltung an der HLBLA St. Florian mit anschließender Eichenwald-Exkursion. Über 200 interessierte Teilnehmer folgten der Einladung.

Agrarlandesrat Max Hiegelsberger unterstrich in seinem Vortrag, dass Eichen entgegen der allgemeinen Meinung relativ raschwüchsig und leistungsfähig sind und im Oö. Waldbauprogramm überdurchschnittlich gut gefördert werden. Georg Adam Starhemberg, Obmann von proHolz Oberösterreich, wiederum betonte, dass Hervorragendes gelingen kann, wenn Forstleute wissen, worauf es dem Tischler ankommt. In einem weiteren Referat zeigte Hermann Pretzl, MBA, Geschäftsführer TEAM 7, auf, dass die Eiche es mit ihrer Vielseitigkeit ermöglicht, neue innovative Oberflächen zu entwickeln.

„Die sturmfeste, langlebige Eiche prägt unsere Landschaft, ist in Oberösterreich im Alpenvorland sehr verbreitet und leistet einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität. Die wärmeliebende Lichtbaumart kann den aufgrund der Klimaänderung zunehmendem Trockenstress gut widerstehen. Selbst eine Temperaturerhöhung von +4°C ist für sie kein Problem“, erörterte Landesforstdirektorin Dipl.-Ing. Elfriede Moser.

Einblick in die forstlichen Besonderheiten der Eiche und wie sie bei professioneller Bewirtschaftung erstaunliche Erträge liefern kann, veranschaulichte schließlich Dipl.-Ing. Christoph Jasser vom oberösterreichischen Landesforstdienst.

Eine Exkursion führte nach der Veranstaltung an der HLBLA St. Florian durch die älteste Eichen-Versuchsfläche des Landes Oberösterreich in den Bestand des Spaller-Hofes in St. Florian. Dort sind Eichen in den verschiedenen Altersstufen in der Praxis zu sehen. Die Experten des Oö. Landesforstdienstes begleiteten die Exkursion und standen den wissbegierigen interessiertenBesuchern Rede und Antwort.