Die Zukunft ist dezentral!

„Rund 1,5 % der EU-Getreideproduktion dienen der Energieproduktion. Von den 1,4 Mio. ha in Österreich sind nur etwa 80.000 ha Energieflächen“, erörterte Kammerdirektor Friedrich Pernkopf anlässlich einer Diskussionsveranstaltung des Biomasseverbandes OÖ am 28. November in der hlfs St. Florian. Es gebe daher zurzeit auch kein ernsthaftes Spannungsverhältnis beim Einsatz agrarischer Rohstoffe zur Nahrungsmittel-, Futtermittel- und Energieproduktion.

Biomasseverbandsobmann Ludwig Schurm betonte, dass für den Ausbau erneuerbarer Energien entsprechende politische Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen. „Die Zukunft liegt in der dezentralen Energieversorgung“, so Schurm.

„Wirtschaftswachstum geht mit steigendem Energiebedarf einher“ so RLB-Generaldirektor Ludwig Scharinger. Er betonte auch, dass die österreichischen Land- und Forstwirte ihren Beitrag zur Erreichung des Kyotozieles leisten: auf Äckern, auf Wiesen und in Wäldern werden knapp 100 Mio. Tonnen CO2 mit einem Marktwert von 2.077 Mio. Euro gebunden.